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SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung verlängert und angepasst
Wer nicht im Homeoffice arbeiten kann, muss am Arbeitsplatz jetzt einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen. © Pexels/Anna Shvets
Corona

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung verlängert und angepasst

Viele Maßnahmen zum Infektionsschutz bleiben bestehen. Unternehmen können flexibler auf das Infektionsgeschehen reagieren.

Datum: 01.07.2021

Mit Beschluss der Bundesregierung wird die seit Beginn des Jahres geltende SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung verlängert. Gleichzeitig erlauben Änderungen der Verordnung, betriebliche Infektionsschutzmaßnahmen an die gesunkenen Infektionszahlen anzupassen.

Die wichtigsten Änderungen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung

  • Arbeitgebende bleiben verpflichtet, den in Präsenz arbeitenden Beschäftigten mindestens zweimal pro Woche Schnell- oder Selbsttests anzubieten. Ausnahmen gelten für vollständig geimpfte und von einer CoViD-19-Erkrankung genesene Beschäftigte.
  • Die Pflicht entfällt, pro Person eine Mindestfläche von zehn Quadratmetern in mehrfach belegten Räumen anzubieten. Dennoch sollten Räume möglichst wenig von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden.
  • Die Pflicht zum Homeoffice-Angebot entfällt. Um Kontakte im Betrieb einzuschränken, kann Arbeiten im Homeoffice jedoch nach wie vor sinnvoll sein.

Weiterhin gelten folgende Maßnahmen:

  • Betriebe müssen Hygienepläne erstellen und umsetzen.
  • Betriebe müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken bereitstellen, wenn Schutz anders nicht gewährleistet ist.
  • Regelmäßiges und ausreichendes Lüften muss gewährleistet sein.
  • Der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen muss gewährleistet sein.
  • Reduzierte Personenkontakte im Betrieb

Die Maßnahmen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung gelten voraussichtlich bis zum 10. September 2021. Eine Liste mit häufig gestellten Fragen zur Verordnung ist auf der Website des Ministeriums zu finden.

Bestimmungen zum betrieblichen Testangebot im Detail

Sofern Beschäftigte nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, sind Arbeitgebende dazu verpflichtet, ihnen regelmäßig Selbst- und Schnelltests anzubieten – mindestens zweimal pro Woche. Vollständig geimpfte und von einer CoViD-19-Erkrankung genesene Beschäftigte sind ausgenommen.

Die Kosten für das betriebliche Testangebot tragen die Arbeitgebenden.

Weiterführende Informationen der DGUV

Weitere, branchenspezifische Angebote der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen zu Infektions- und Arbeitsschutz sind auf dieser Überblicksseite verlinkt.

Psychische Gesundheit und Sicherheit im Homeoffice

Veröffentlicht von: Redaktion