topeins 3/2023

Heftvorschau Bei psychischen Erkrankungen benötigen Beschäftigte Unterstützung. Wie diese aus- sehen kann und worauf Führungskräfte achten sollten, zeigen wir in der kommen- den Ausgabe von top eins . Adobe Stock/Syda Productions Dreierlei Fundstücke ins Netz gegangen Portal „Zu Hause pflegen“: unfallkasse-nrw.de/pflegende- angehoerige Suche: „Psyche aus dem Gleichgewicht“ (Interview): tube.dguv.de Kampagnenseite mit allen Medien: mehrachtung.de PODCAST Psyche aus dem Gleichgewicht Zeitdruck, fehlende Pausenzeiten und mangelhafte Arbeitsmittel – die Liste der Faktoren, die negative Auswirkun- gen auf die psychische Gesundheit von Beschäftigten haben können, ist lang. Wie Unternehmen und Einrichtungen gegensteuern können, erläutert Sieglin- de Ludwig, Leiterin des Fachbereichs Ge- sundheit im Betrieb bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) im Interview „Psyche aus dem Gleich- gewicht“. Sie erklärt, wie wichtig gute Führung ist und was eine regelmäßige Beurteilung der Arbeitsbedingungen bewirken kann. Risiken für psychische Belastung sollten bei der Gefährdungs- beurteilung berücksichtigt werden. PORTAL Arbeit und die Pflege Angehöriger vereinbaren Mehr als 6,5 Millionen Menschen in Deutschland pflegen nach Schätzungen des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) Angehörige zu Hause. Eine gro- ße Herausforderung – insbesondere für Berufstätige. Die Unfallkasse Nordrhein- Westfalen (UK NRW) hat für Betroffene ein Internetportal erstellt, dass Infor- mationen bündelt – von rechtlichen Bedingungen über die Organisation des Pflegealltags bis hin zur Selbstsor- ge der Pflegenden. Zu jedem Thema gibt es umfassende Beiträge, auch informa- tive Medien können heruntergeladen werden. Kontaktmöglichkeiten zu hel- fenden Stellen und Netzwerken runden das Angebot ab. KAMPAGNE Mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr Aufmerksamkeit und gegenseitiger Respekt könnten das Unfallrisiko im Straßenverkehr deutlich senken. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) und der Deutsche Ver- kehrssicherheitsrat (DVR) rufen mit der Kampagne „#mehrAchtung“ zu einem rücksichtsvollen Umgang miteinander auf. Fußgänger, Autofahrerinnen, Rad- fahrer und E-Scooter-Nutzerinnen – alle werden angesprochen. Geplant sind un- ter anderem Social-Media-Aktionen und Plakate an Autobahnen. Unterstützt wird die Kampagne von einem breiten Bündnis von Verbänden und Instituti- onen, darunter auch die Unfallkassen und Berufsgenossenschaften. SERVICE 31 3 | 2023 top eins

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