topeins 3/2023
top eins 3 | 2023 Getty Images/Tinpixels Führungskräfte haben eine Vorbildfunktion gegenüber ihrem Team und können die Kultur im Umgang mit rassistischen Strukturen in ihrer Orga- nisation maßgeblich mitgestalten. Die allermeisten Führungskräfte sind gewillt, hier Fehler zu vermeiden. Sie möchten sich wirkungsvoll gegen Rassismus einsetzen. Die Toolbox „Antirassimus“ der Charta der Vielfalt soll einerseits das nötige Wissen vermitteln, andererseits für eine rassismuskritische Sprache sensibilisieren und auf Rassismus in der Gesellschaft und der Arbeitswelt aufmerksam machen. Führungskräfte, die sich zum Thema weiterbilden möchten, haben dazu im Rahmen des Online-Kurses „Antirassistische Bewusstseinsbildung“ die Möglichkeit. Er dauert rund 45 Minuten und ist kostenfrei. Gegen Rassismus in der Arbeitswelt Im Homeoffice unterscheiden sich die Arbeitsbedingungen stark. Beschäftigte mit einer betrieblichen Vereinbarung zum Arbeiten von zuhause schaffen es besser, einer Entgrenzung der Arbeit entgegenzuwirken. Vermut- lich, weil es klare Regelungen gibt. Das ergab der Arbeits- zeitreport Deutschland der Bundesanstalt für Arbeits- schutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Darin berichten vor allem Bürobeschäftigte, die ohne Vereinbarung von zu Hause arbeiten, von einer hohen Arbeitsintensität, Überstunden und fehlenden Pausen. Alle Ergebnisse sind im Report zusammengefasst. baua.de, Suche: Arbeits- zeitreport Deutschland – Arbeit von zuhause Personalnot wirkt sich nega- tiv auf die Gesundheit von Beschäftigten aus. Der Kran- kenstand in Berufen, in denen Fachkräftemangel herrscht, beträgt bis zu sieben Prozent. Damit ist er überdurchschnittlich hoch, meldet die Krankenkasse DAK. Sie beruft sich auf die Auswertung der Daten von 2,4 Millionen erwerbstätigen Versicherten sowie Befra- gungen von mehr als 7.000 Beschäftigten. 45 Pro- zent der Befragten klagten über Personalnot. Besonders betroffen sind Kranken- und Altenpflegekräfte sowie jene, die in der Kinderbetreuung arbeiten. Ein großer Teil von ihnen hat Schmerzen und leidet an Schlafstörungen sowie Erschöpfung. dak.de/presse > Gesund- heitsreport > Personalman- gel macht krank Das Mobiltelefon lenkt ab – selbst wenn es ausgeschaltet auf dem Tisch liegt. Das ist das Ergebnis einer Studie von Prof. Dr. Sven Lindberg, Leiter der Klinischen Entwicklungspsychologie an der Universität Paderborn. Sie basiert auf Konzentrations- und Aufmerk- samkeitstests mit und ohne Smart- phone. Schon dass ein Handy in Sichtweite lag, beeinflusste die kognitive Leistung der Teilneh- menden negativ. Lindberg rät, bei Aufgaben, die eine hohe Konzen- tration erfordern, das Handy in einen anderen Raum zu legen. Das Ausschalten oder Abdecken des Bildschirms reiche nicht aus. Smartphone bindet Aufmerksamkeit Studie (Englisch): nature.com/articles/ s41598-023-36256-4 charta-der-vielfalt.de > Aktivitäten > Toolbox „Antirassismus“ > Kompetenz stärken > Online- Kurs „Antirassistische Bewusstseinsbildung“ Kur z gefasst 4 AKTUELL
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