imblick

Neues kurz erklärt

Umfragen, Forschungsergebnisse und aktuelle Urteile, die Ihren Betrieb in punkto Sicherheit und Gesundheit positiv beeinflussen können.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Ordnung am Arbeitsplatz
Studie

Ordnung am Arbeitsplatz

Umso ordentlicher der Arbeitsplatz, desto gesünder die Beschäftigten. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Hochschule für Gesundheit in Gera. Ein chaotisches Umfeld begünstigt demnach unkontrollierte und maßlosere Verhaltensweisen. Die Forscherinnen und Forscher rund um Prof. Hiltraut Paridon hatten Versuchspersonen jeweils Möhren und Kekse angeboten – einmal in einer chaotischen Küche, einmal in einer sauberen und aufgeräumten. Das Ergebnis: In der unordentlichen Küche wurde eher nach den Keksen gegriffen, in der sauberen eher nach den Möhren. Paridon überträgt dies auf den Arbeitsschutz und fordert: „Wir müssen eine gesunde und sichere Arbeitsumgebung schaffen, um die Arbeitssicherheit in Unternehmen zu verbessern.“

bgetem.de > „Ordentliche Arbeitsplätze“

Fehler sind Helfer
Jugend will sich-er-leben

Fehler sind Helfer

Eine wohlwollende Fehlerkultur kommt nicht von allein: Der offene Umgang mit Fehlern im Betrieb muss erst erlernt werden. Das Präventionsprogramm „Jugend will sich-er-leben“ (JWSL) der DGUV widmet sich deshalb im laufenden Programmjahr dem Thema „Fehler und Fehlerkultur“. Mit Filmen, einem Quiz und Unterrichtsmaterial richtet sich JWSL an Auszubildende und Lehrkräfte. Mit dem Medienpaket möchte das Programm den konstruktiven Umgang mit Fehlern vermitteln. Wie geht man mit Fehlern eigentlich richtig um? Wie spricht man darüber? Welche Rolle spielen Gefühle wie Schuld, Angst und Scham? Unterrichtsmaterialien und Informationen zu den Wettbewerben sind auf der Website des Programms zu finden. Dort ist auch ein Paket mit Materialien für Ausbilderinnen und Ausbilder in den Betrieben erhältlich.

jwsl.de

Wiedereingliederung verpflichtend
Urteil

Wiedereingliederung verpflichtend

Die berufliche Wiedereingliederung von schwerbehinderten Beschäftigten muss ohne unnötige Verzögerungen erfolgen. Das Landgericht Berlin-Brandenburg hat entschieden, dass Arbeitgebende nicht ohne ausreichenden Grund die Wiedereingliederung einer schwerbehinderten beschäftigten Person verzögern dürfen. Wird dies trotzdem getan, so ist für den entgangenen Lohn Schadenersatz zu zahlen. Eine angestellte schwerbehinderte Lehrerin hatte geklagt und von den Richterinnen und Richtern Schadenersatz zugesprochen bekommen. Beim Beantragen einer Wiedereingliederungsmaßnahme müssen schwerbehinderte Beschäftigte eine ärztliche Bescheinigung vorlegen. Darin müssen die Art und Weise der empfohlenen Beschäftigung, die zu erwartenden Beschränkungen, der mögliche Umfang der Arbeitszeit und die Dauer der Maßnahme angegeben sein. Außerdem muss eine Prognose abgegeben werden, wie lange die Maßnahme dauern wird.

gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de > Aktenzeichen 15 Sa 1700/17

BGF Maßnahmen erreichen nur wenige
Zahlen

BGF Maßnahmen erreichen nur wenige

Knapp 1,4 Mio. Beschäftigte profitieren in Deutschland von Betrieblicher Gesundheitsförderung, das entspricht lediglich vier Prozent.. Die Linksfraktion im Bundestag hatte eine Anfrage an das Bundesgesundheitsministerium gestellt, das daraufhin die Zahlen präsentierte. Seit 2008 wird die Betriebliche Gesundheitsförderung besonders gefördert: Unternehmen können pro Arbeitskraft und Jahr bis zu 500 Euro lohnsteuerfrei in Maßnahmen der Gesundheitsförderung investieren. An der aktuellen Förderung wird kritisiert, dass ein großer Teil der BGF-Maßnahmen auf eine Verhaltensänderung der Beschäftigten abzielt. Nur wenige Maßnahmen hätten die Verbesserung der Arbeitsbedingungen zum Schwerpunkt. Informationen zur Prävention durch BGF-Maßnahmen und zur Umsetzung bietet die DGUV auf ihrer Website.

dguv.de > Webcode d57136

Grippeschutzimpfung
Urteil

Grippeschutzimpfung

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haften nicht bei Folgen einer Grippeimpfung. Das Bundesarbeitsgericht wies dazu eine Klage zurück. Eine Angestellte hatte ihren Arbeitgeber verklagt, nachdem sie nach einer für sie kostenlosen und freiwilligen Grippeschutzimpfung im Betrieb Schmerzen und Bewegungseinschränkungen erlitten hatte. Die Klage wurde abgewiesen mit der Begründung, dass ihr Arbeitgeber keine Pflichten verletzt habe, als er die freiwillige Grippeschutzimpfung durch eine freiberuflich tätige Betriebsärztin vornehmen ließ. Zwischen dem Arbeitgeber und der Klägerin hatte es keinen Behandlungsvertrag gegeben. Deshalb war der Arbeitgeber auch nicht verpflichtet, die Klägerin über die Risiken der Impfung aufzuklären. Unternehmen sind also in solchen Fällen von der Haftung freigestellt. Die richtige Ansprechperson für betroffene Arbeitnehmende wird im Urteil auch genannt, nämlich der Betriebsarzt oder die Betriebsärztin.

juris.bundesarbeitsgericht.de > „Grippeschutzimpfung“

Inklusionspreis der Deutschen Wirtschaft
©flaticon.com; shutterstock/AVD_88, Chones, i-Stock/Getty Images Plus,/LightFieldStudios
Wettbewerb

Inklusionspreis der Deutschen Wirtschaft

Mitmachen beim Inklusionspreis der deutschen Wirtschaft 2019. Die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben ist ein Gewinn für Unternehmen: Sicher ist, dass Inklusion die Vielfalt in Betrieben fördert und dass vielfältig zusammengesetzte Teams erfolgreicher sind als homogene. Außerdem kann Inklusion zur Fachkräftesicherung beitragen. Mit dem Inklusionspreis der deutschen Wirtschaft möchten die organisierenden Institutionen diese Sichtweise in der Öffentlichkeit verankern. Der Preis wird ausgelobt von der Bundesagentur für Arbeit (BA), der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Charta der Vielfalt und dem UnternehmensForum. Gesucht werden beispielhafte Maßnahmen zur Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung in Betrieben verschiedener Größe. Bis zum 31.10.2018 können Unternehmen für den Preis vorgeschlagen werden oder sich selbst darum bewerben.

inklusionspreis.de

Wettbewerb für mehr Verkehrssicherheit
©flaticon.com; shutterstock/VikiVektor, Alex Pin
Wettbewerb

Wettbewerb für mehr Verkehrssicherheit

Die Zahl der Wegeunfälle und Arbeitsunfälle im innerbetrieblichen Transport und Verkehr soll weiter gesenkt werden. Trotz der vielen innovativen und wegweisenden Projekte zur Prävention von Verkehrsunfällen ist die Zahl solcher Unfälle, die oftmals tödlich enden, immer noch zu hoch. Um die erfolgreichen Präventionsinitiativen zu sammeln und weiter zu fördern, haben der Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e.V. (VDSI) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) den Wettbewerb „Unterwegs – aber sicher!“ ins Leben gerufen. Mit dem Wettbewerb soll auch die „Vision Zero“ weiter vorangebracht werden, nach der kein Mensch im Straßenverkehr oder bei der Arbeit getötet oder so schwer verletzt werden soll, dass lebenslange Schäden die Folge sind (siehe hierzu auch den Artikel ab Seite 14 „Schluss mit dem toten Winkel“). Bewerbungen um den Preis werden ab sofort bis Mitte 2019 angenommen.

vdsi-unterwegs-aber-sicher.de

Lärm im Großraumbüro ist schädlich
©flaticon.com; shutterstock/AVD_88, Chones, i-Stock/Getty Images Plus,/LightFieldStudios
Studie

Lärm im Großraumbüro ist schädlich

Großraumbüros hemmen die Kommunikation, statt sie zu fördern. Offene Bürokonzepte sollen den Austausch unter Beschäftigten fördern und so zu mehr Kreativität und besseren Arbeitsergebnissen führen. Laut einer aktuellen Studie scheint das Gegenteil der Fall zu sein: Beschäftigte in Großraumbüros reden weniger miteinander. Stattdessen wählen sie Kommunikationskanäle wie E-Mail und Sofortnachrichten. Die Studie „Der Einfluss des offenen Arbeitsplatzes auf die menschliche Zusammenarbeit“ der Wissenschaftler Ethan Bernstein und Stephan Turban untersuchte die Auswirkungen von Großraumbüros bei Beschäftigten in zwei großen Konzernzentralen. In beiden Fällen sank die Zahl der Gespräche nach dem Umzug ins Großraumbüro um 70 Prozent. Fazit der Wissenschaftler: Die positive Auswirkung räumlicher Nähe auf die Kommunikation unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird deutlich überschätzt.

rstb.royalsocietypublishing.org > Open Workspace

Maschinenkauf digital
©flaticon.com; shutterstock/VikiVektor, Alex Pin
Apps

Maschinenkauf digital

Vor dem Kauf einer Maschine steht die Prüfung auf Sicherheitsmängel. Diese ist aber nicht immer leicht festzustellen. Sicherheitsmängel betreffen ganz unmittelbar die Arbeitssicherheit – im schlimmsten Fall müssen Käufer die für eine etwaige Nachrüstung anfallenden Kosten selbst tragen. Um das zu verhindern, bietet die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) nun eine kostenlose App an: den „Maschinen-Check“. Die App erfasst unter anderem Informationen zu Schutzeinrichtungen und erstellt aus verschiedenen Faktoren ein Prüfergebnis. Im Gegensatz zu einer einfachen Checkliste gibt es auch Möglichkeiten, eine maschinenspezifische Vorauswahl zu treffen und Fotos einzufügen.

bgrci.de > downloadcenter > Maschinen-Check

Neue Gefährdungsbeurteilung Mutterschutz
©flaticon.com; shutterstock/AVD_88, Chones, i-Stock/Getty Images Plus,/LightFieldStudios
Fristen

Neue Gefährdungsbeurteilung Mutterschutz

Die neue Gefährdungsbeurteilung Mutterschutz ist bis Jahresende fällig. Betriebe, die ihre Arbeitsplätzenoch nicht darauf überprüft haben, ob sie Gefährdungen für Schwangere oder stillende Mütter bieten, müssen jetzt handeln. Praxishilfen bieten die Unfallversicherungsträger, zum Beispiel die BGHM. Unabhängig davon, ob ein Mann oder eine Frau an einem Arbeitsplatz tätig ist oder dort jemals eine Frau tätig werden soll, ist die Gefährdungsbeurteilung Mutterschutz seit Inkrafttreten des neuen Mutterschutzgesetzes (MuSchG) am 01.01.2018 für jeden Arbeitsplatz verpflichtend. Die Übergangsfrist läuft am 31.12.2018 ab. Wer am 01.01.2019 nicht nachweisen kann, dass die Gefährdungsbeurteilung stattgefunden hat, riskiert ein Bußgeld von 5.000 bis 30.000 Euro. Eine feste Vorgabe für die schwangerschaftsspezifische Gefährdungsbeurteilung gibt es nicht.

bghm.de > Formulare Mutterschutz

Punkten mit kürzeren und flexibel anpassbaren Arbeitszeiten
©flaticon.com; shutterstock/VikiVektor, Alex Pin
Studie

Punkten mit kürzeren und flexibel anpassbaren Arbeitszeiten

Etwa die Hälfte der männlichen und knapp 40 Prozent der weiblichen Beschäftigten würden gerne 2,5 Stunden pro Woche weniger arbeiten. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) stellte jüngst eine Studie vor, nach der gerade Beschäftigte mit höheren Bildungsabschlüssen unzufrieden mit ihren Arbeitszeiten sind. Je anspruchsvoller der Job, umso eher steigen die Wochenstundenzahlen und damit auch die Unzufriedenheit. Das IAB schlägt als Lösungsansätze flexible Arbeitszeitmodelle, eine lebensphasenorientierte Arbeitszeitgestaltung, Langzeitarbeitskonten und ein Recht auf Rückkehr in Vollzeit vor. Dies würde vielen weiblichen Beschäftigten entgegenkommen: Rund 17 Prozent der weiblichen Angestellten würden gerne länger arbeiten. Dem steht laut der Studie jedoch die mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Haushalt entgegen. Vor allem fehle es an Angeboten für flexible Kinderbetreuung. Betriebliche Betreuungsangebote sind damit eine gute Möglichkeit, hochqualifiziertes Personal zu gewinnen und an den Betrieb zu binden.

iab.de > Arbeitszeiten

Bewegung am Arbeitsplatz fördert Gesundheit
Studie

Bewegung am Arbeitsplatz fördert Gesundheit

Nach einer Praxisstudie des Instituts für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und der Deutschen Sport- hochschule Köln sitzen Beschäftigte mit Bürojobs etwa elf Stunden am Tag, denn auch ihre Freizeit verbringen viele Menschen gerne vor Fernseher oder Computer. Die Gefahr ist groß, auf Grund von Bewegungsmangel krank zu werden. Typische Krankheiten können unter anderem chronische Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, ein erhöhtes Risiko für Typ-II-Diabetes, Übergewicht oder Muskel-Skelett-Beschwerden sein. Abhilfe schaffen sollen speziell bewegungsfördernde Arbeitsstationen im Büro. Zum Beispiel sollen während der Schreibtisch- und Computerarbeit unter dem Tisch leichte Radfahrbewegungen gemacht werden. Die Studienergebnisse zeigen, dass kontinuierliches Training dreimal pro Woche positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat und sich darüber hinaus sowohl die Stimmung als auch die Arbeitsbereitschaft verbessert.

dguv > Webcode „dp1313667“

Arbeitsunfälle auf niedrigem Niveau
DGUV Unfallstatistik

Arbeitsunfälle auf niedrigem Niveau

Laut der vorläufigen Unfallstatistik der DGUV für 2017 bleibt die Zahl der Arbeitsunfälle weiter auf niedrigem Niveau. So gab es 0,4 Prozent weniger meldepflichtige Arbeitsunfälle als im Vorjahr. Auch die Zahl der neuen Unfallrenten ist gesunken. Allerdings endeten 454 Arbeitsunfälle tödlich, das sind 30 mehr als im Jahr davor. Dabei sank die Zahl in einigen Branchen wie der chemischen Industrie oder dem Transport. Die Zahl der meldepflichtigen Wegeunfälle stieg dagegen um 2,2 Prozent an. 2017 verunglückten 29 Personen weniger als im Vorjahr tödlich auf dem Weg zur Arbeit. Weniger Unfälle ereigneten sich in Schulen (4,6 Prozent weniger) und auf dem Weg zur Schule (5,3 Prozent).

dguv.de > zahlen-fakten > vorläufige zahlen

Unnötige Unfälle
Verkehr

Unnötige Unfälle

Sich sichtbar machen macht sicher. Neun von zehn Unfällen sind vermeidbar laut einer Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen. Neun von zehn Pkw-Fahrerinnen und -fahrer geben nach einem Unfall an, die Verkehrsteilnehmenden, die zu Fuß unterwegs waren, nicht gesehen zu haben. Dunkel gekleidete Menschen sind in der Dämmerung und nachts im Straßenverkehr sehr schlecht zu sehen. So liegt die Sehleistung des menschlichen Auges nachts nur noch bei fünf Prozent. Pkw-Fahrerinnen und -fahrer sehen Verkehrsteilnehmende, die mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind, grundsätzlich frühestens in einem Abstand von 25 Metern. Bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h beträgt der Bremsweg circa 28 Meter – deutlich zu viel, um selbst bei einer Vollbremsung noch rechtzeitig zum Stehen zu kommen. Die Berufs- genossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse weist aktuell auf Gefahren hin und empfiehlt eine Ausrüstung für Berufsgruppen, die oft im Dunkeln unterwegs sind. Reflektierende und helle Kleidung wird empfohlen und soll für bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr sorgen und kann vor lebensgefährlichen Unfällen schützen.

bgetem.de > presse

Neue Norm für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit
ISO 45001

Neue Norm für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

Seit März 2018 gibt es weltweit eine neue Norm für die Gewährleistung von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit: ISO 45001. Nach zwei Jahrzehnten intensiver Diskussionen ist nun die neue Norm in Kraft getreten. Sie soll dabei helfen, weltweit Todesfälle, Arbeitsunfälle und Krankheit bei Beschäftigten zu vermeiden. Nach Schätzungen der International Labor Organisation (ILO) sterben aktuell jährlich 2,3 Millionen Menschen durch arbeitsbedingte Unfälle und Krankheiten. Das Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS) der ISO 45001 beruht auf einem iterativen Prozess, der eine fortlaufende Verbesserung anstrebt und bei dem Führung, Verpflichtung und Beteiligung von Beschäftigten aus allen Ebenen und Funktionsbereichen erforderlich sind. Gemäß ISO 45001 zertifizierte Unternehmen belegen, dass Sicherheit und Gesundheit optimal organisiert sind, und erhöhen damit auch ihre Attraktivität bei der Fachkräfteakquise.

dguv.de > Webcode „d657256“

Unfälle bei Teamevents
Urteil

Unfälle bei Teamevents

Nicht jeder Unfall bei einer teambildenden Maßnahme ist als Arbeitsunfall zu werten. Eine Teamleiterin, die mit ihrem Team beim Eislaufen war, brach sich dort bei einem Sturz das Handgelenk. Ein Zwang zur Teilnahme an dieser teambildenden Maßnahme bestand nicht. Deshalb lehnte die Berufsgenossenschaft die Anerkennung als Arbeitsunfall ab. Das Eislaufen stellte auch keine Gemeinschaftsveranstaltung wie beispielsweise eine Weihnachtsfeier dar. Dafür fehlte es an dem erforderlichen Einvernehmen der Unternehmensleitung. Die Teamleiterin bezahlte das Eislaufen aus ihrer Tasche, weshalb es sich um eine private Freizeitaktivität handelte. Selbst bei teambildendem Nutzen wäre kein Versicherungsschutz begründet. Anders wäre es, wenn die Beschäftigten, die an der Veranstaltung teilgenommen haben, eine Zeitgutschrift dafür bekommen hätten.

kostenlose-urteile.de > „Eislaufen“

Infos rund um Inklusion
Beratungskompass

Infos rund um Inklusion

Was spricht dafür, junge Menschen mit Schwerbehinderung auszubilden? Wo finde ich geeignete Bewerber? Kann ein Arbeitgeber einen Menschen mit Schwerbehinderung als Praktikanten beschäftigen? Gibt es Zuschüsse, wenn ein Betrieb junge Menschen mit Behinderung ausbildet? Das sind nur einige der vielen Fragen, die auf der neuen Homepage des Beratungskompasses Inklusion beantwortet werden. Gegliedert wird die Seite nach den Themen Eingliederung, Einstellung, Ausbildung, Förderung, BEM und Beschäftigung. Die Seite bietet zudem Auskünfte zu individuellen Fragen, nennt Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner des Netzwerks in den Projektregionen und enthält eine Sammlung relevanter Links rund um die Themen Beruf und Inklusion. Auf der Seite finden die Leserin und der Leser auch Links zu wichtigen Gesetzestexten wie zum Beispiel zum Sozialgesetzbuch IX (SGB IX). Darüber hinaus bietet die Seite auch Informationen zu UN-Behindertenrechtskonventionen und Gerichtsurteilen.

beratungskompass-inklusion.de

Besserer Arbeitsschutz für mehr Mütter
Mutterschutzgesetz

Besserer Arbeitsschutz für mehr Mütter

Das neue Mutterschutzgesetz erfasst mehr Mütter als zuvor und auch der mutterschutzrechtliche Arbeitsschutz wird verstärkt. Seit 01.01.2018 wird der Personenkreis erweitert, für den das Mutterschutzgesetz (MuSchG) gilt. Unternehmen müssen künftig also genau hinschauen, welche Personen zusätzlich mutterschutzrechtliche Pfl ichten auslösen. So gilt das MuSchG jetzt auch unter anderem für Schülerinnen und Studentinnen, Praktikantinnen, Frauen mit Behinderung, die in Werkstätten arbeiten, Heimarbeiterinnen und arbeitnehmerähnliche Selbstständige. Neu ist, dass Mütter von Kindern mit Behinderung nach der Geburt vier Wochen länger zuhause bleiben dürfen. Zudem haben Frauen nun bis zu vier Monate nach einer Fehlgeburt Kündigungsschutz, sofern die Fehlgeburt nach der zwölften Schwangerschaftswoche erfolgte. Künftig soll es keine Arbeitsverbote mehr gegen den Willen der Schwangeren geben, was in der Vergangenheit vor allem bei Ärztinnen häufi g vorkam. Auch die Möglichkeit der Sonntags- und Feiertagsarbeit soll erweitert werden, wenn die Betro ene das selbst möchte.

bmfsfj.de > Mutterschutzgesetz

Antworten rund um den Arbeitsschutz
Beratungsservice

Antworten rund um den Arbeitsschutz

Jede Frage zum sicheren und gesunden Arbeiten beantwortet kostenlos KomNet. KomNet ist ein vom Land Nordrhein-Westfalen initiierter und finanzierter Beratungsservice. Er wird im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, des Landes Nordrhein-Westfalen und vom Landesinstitut für Arbeitsgestaltung betrieben. Es stehen Dialogdatenbanken zur Verfügung, die zu Recherchezwecken genutzt werden können. Es können aber auch eigene Fragen gestellt werden, die innerhalb von drei Tagen beantwortet werden. Dafür stehen 230 Expertinnen und Experten zur Verfügung. Mit KomNet hat Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Behörden einen Beratungsservice geschaffen, der Fachwissen für alle verfügbar macht. Da viele Fragen meist nicht nur für eine Person interessant sind, bereiten die Expertinnen und Experten die Antworten anonymisiert auf und stellen sie für alle zur Verfügung. So entsteht eine ständig wachsende Datenbank.

komnet.nrw.de

Auf nach Stuttgart zur ARBEITSSCHUTZ AKTUELL
Fachmesse

Auf nach Stuttgart zur ARBEITSSCHUTZ AKTUELL

Die Fachmesse Arbeitsschutz aktuell mit begleitendem Kongress bietet einem interessierten Fachpublikum einen Überblick über neue Entwicklungen im Arbeitsschutz und Betrieblichen Gesundheitsmanagement. 260 Aussteller zeigen alle zwei Jahre neue Produkte von der Persönlichen Schutzausrüstung bis hin zum technischen Arbeitsschutz. Auf über 20.000 m² Ausstellungsfläche werden vom 23.10.2018 bis 25.10.2018 von A wie Arbeitssicherheit über Corporate Clothing, Ergonomie, Erste Hilfe, Hygiene, Maschinen­schutzeinrichtungen, Sanitärbedarf, Sicherheit im Betrieb, bis V wie Vibrationsschutz informiert. Online kostet die Tageskarte 28 € und die Dauerkarte 68 €. An der Kasse vor Ort 33 € und 80 €. Mit dem Gutscheincode AA18_topeins erhalten Sie online ein kostenloses Messe-Tagesticket für die Messe Arbeitsschutz Aktuell. Der Ticketshop ist ab dem 9. April 2018 online. Der Gut­scheincode kann unter arbeitsschutz-aktuell.de/tickets eingelöst werden.

messen.de > stuttgart arbeitsschutz

Spaß an der Arbeit?
iga.Barometer

Spaß an der Arbeit?

Die Antwort liefert das fünfte iga.Barometer – die Befragung der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga). Sehr viele Erwerbstätige geben an, in ihrer Arbeit Anerkennung zu erhalten, regelmäßig etwas Neues dazuzulernen und Spaß bei der Arbeit zu erleben. Von den Vorgesetzten fühlen sich 55 % der Befragten häufig unterstützt, von den Kollegen sogar 68 %, und 70 % fühlen sich fair behandelt. Arbeit hat für einen Großteil der Befragten (71 %) einen entsprechend hohen Stellenwert. Für das iga.Barometer werden etwa 2.000 Erwerbstätige nach ihrer Einschätzung zu Themen der Arbeitswelt befragt. Zum ersten Mal wurden die Antworten online erhoben. Der Methodenwechsel war zugleich Anlass, die Fragestellungen zu überarbeiten. Seit 2004 hat sich die iga mit vielen Aspekten der Arbeitswelt beschäftigt und mit Veröffentlichungen auf den Präventionsbedarf reagiert. Das iga-Barometer kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden. Themen sind unter anderem Arbeitsgestaltung, Führung und Motivation und neben den Auswirkungen mobiler Arbeit die emotionalen Belastungen oder gar Gewalterfahrungen bei der Arbeit.

iga-info.de > iga.Aktuell 3/2017

Zwischen den Stühlen
Neues Faktenblatt

Zwischen den Stühlen

Ein neues Faktenblatt der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) beschäftigt sich mit der Situation von Führungskräften im mittleren Management. In der Detailanalyse einer Erwerbstätigenbefragung ergab sich, dass sich Führungskräfte in einer Sandwichposition befinden: Sie haben unter anderem höhere Anforderungen bei der Arbeit als Beschäftigte ohne Führungsverantwortung. Zugleich stehen ihnen mehr Ressourcen wie der Einfluss auf die Arbeitsmenge oder auf die Planung der Arbeitsabläufe zur Verfügung. Sie tragen zwar Verantwortung für ihre Mitarbeiter, können jedoch vieles nicht entscheiden. Dabei kommt ihnen eine Schlüsselfunktion zu, wenn es um die gesundheitsgerechte Arbeitsgestaltung geht. Trotz größerer Flexibilität bei der Arbeitsgestaltung gehen die erhöhten Anforderungen bei Führungskräften oft mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen einher. Eines der Ergebnisse der Analyse der BAuA.

baua.de

Unterstützung für Führungskräfte
Projekt MAstER

Unterstützung für Führungskräfte

Das Projekt MAstER unterstützt Führungskräfte beim betrieblichen Management ständiger Erreichbarkeit. Ist ständige Erreichbarkeit ein Thema in Ihrer Behörde oder Ihrem Betrieb? Können Ihre Beschäftigten nicht mehr abschalten, weil spät abends noch das Diensthandy klingelt oder E-Mails zu beantworten sind? Wenn ja, bietet Ihnen das Projekt MAstER der „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ direkt anwendbare Tools sowie wertvolle Informationen zu Ursachen, Auswirkungen und Gestaltungsansätzen ständiger Erreichbarkeit. Die Projektwebsite bietet sowohl einen Standardfragebogen zu ständiger Erreichbarkeit als auch eine Vorlage zum Erstellen individueller Umfragen. Komplettiert werden diese Tools von einem Leitfaden zum Gestalten eines Workshops, in dem Sie mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gestaltungsansätze zum Managen ständiger Erreichbarkeit für das eigene Unternehmen entwickeln können. Eine Präsentation für den Workshop steht im Internet ebenfalls zum Herunterladen bereit.

erreichbarkeit.eu

Führungsbarometer 2017
Studie

Führungsbarometer 2017

Die strategische Bedeutung des mittleren Managements beleuchtet die Studie „Führungsbarometer 2017“. Im Fokus stand die Bedeutung der Firmenkultur: Hohes Engagement, Delegation von Verantwortung sowie Wertschätzung machen Unternehmen laut der Studie erfolgreicher. Wichtige Erkenntnis: Führungskräfte sind nur so gut, wie ihre Chefinnen oder Chefs es zulassen. Wird das mittlere Management in die strategische Entwicklung eingebunden, mit Entscheidungskompetenzen ausgestattet und werden mittleres Management sowie Mitarbeitende gecoacht, Fehler nicht geahndet, sondern ausgewertet, führt das zu einem besseren Betriebsklima. Dank gesteigerter Motivation und einer wertschätzenden Innovations- und Lernkultur leisten mittlere Führungsebene und Beschäftigte trotz hoher Belastung mehr – Veränderungsprozesse gelingen besser. Das Meinungsforschungsinstitut forsa führte die Umfrage im Auftrag von Penning Consulting im Herbst 2017 durch.

penning-consulting.com

Mobiles Arbeiten gesund gestalten
Forschungsprojekt

Mobiles Arbeiten gesund gestalten

Mobiles Arbeiten sicher, gesund und passend zur Lebensphase gestalten. Arbeiten wird mit fortschreitender Digitalisierung mobiler – Arbeiten von zuhause, beim Kunden vor Ort, im Zug gehört für immer mehr Menschen zum Arbeitsalltag. Mobiles Arbeiten kann neue Freiräume eröffnen. Durch fehlende Grenzen zwischen Arbeit und Leben, das ständige Unterwegssein und eine permanente Erreichbarkeit können aber neue physische und psychische Belastungen entstehen. Das Forschungsprojekt Prentimo untersucht die konkreten Arbeitssituationen mobiler Tätigkeit. Die neu erschienene Broschüre liefert Ansatzmöglichkeiten für die Arbeitsgestaltung, die Gesundheitsförderung, das Personalmanagement und die Mitbestimmung in einer sich wandelnden Arbeitswelt unter Einbeziehung der mobil Beschäftigten als Expertinnen und Experten ihrer Arbeit.

prentimo.de

Ausstellung zum Ausleihen
Initiative Gesundheit und Arbeit

Ausstellung zum Ausleihen

Eine Ausstellung zum Ausleihen bietet die Initiative Gesundheit und Arbeit zum Thema „gesundes Arbeiten“ an. Zum Nachdenken anregen und Veränderungen anstoßen soll die Wanderausstellung mit sechs Thementafeln, wie zum Beispiel „Passende Aufgaben“, „Ausreichend Zeit“, „Verlässliche Bedingungen“. Praxisbeispiele und Interviewauszüge machen die begehbare Ausstellung lebendig. Mit zwei Meter hohen Stellwänden und Aktionsnischen dazwischen kann sich das Publikum dem Thema aktiv und spielerisch nähern und Ideen erarbeiten, wie Stress im eigenen Alltag verringert werden könnte. Die Ausstellung kann von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen sowie anderen Interessierten ausgeliehen werden. Für die Unfallkassen ist die Ausleihe kostenfrei, lediglich die Transportkosten müssen übernommen werden. Ansonsten fällt eine Bearbeitungsgebühr an. Die maximale Leihdauer ist auf zwei Wochen begrenzt. Die Ausstellung ist nur für Innenräume geeignet. Es sind dafür ca. 35 m² Ausstellungsfläche notwendig. Alternativ zur Ausleihe ist auch eine Plakatversion der Ausstellung mit 14 A1-Postern für 25 Euro erhältlich. Mehr Informationen zur Wanderausstellung und zu freien Terminen unter:

fuer-unsere-arbeit.de

Männer erleiden Unfälle, Frauen entwickeln Allergien
Neue Studie

Männer erleiden Unfälle, Frauen entwickeln Allergien

Männer sind bei der Arbeit wesentlich häufiger von Unfällen und Verletzungen betroffen, während Frauen ein höheres Risiko tragen, sich Allergien oder Atemwegserkrankungen zuzuziehen. Dies ergab eine neue Studie hinsichtlich geschlechtsspezifischer Unterschiede bei vier ausgewählten und bestätigten Berufskrankheiten aus dem Bereich der DGUV (BKDok) und der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG). Grund dafür sind sowohl biologische als auch gesellschaftliche Kriterien. Da von Männern und Frauen unterschiedliche Tätigkeiten ausgeübt werden, unterliegen die Arbeiten unterschiedlichen Gefährdungen. So sind Frauen zum Beispiel wesentlich häufiger dem Umgang mit Reinigungs- beziehungsweise Sterilisationsmitteln ausgesetzt als Männer und müssen öfter Schutzhandschuhen tragen.

Weitere Infos:

ipa-dguv.de

Mehr Sicherheit am Arbeitsplatz gewünscht
Umfrage

Mehr Sicherheit am Arbeitsplatz gewünscht

Jeder zweite Beschäftigte wünscht sich mehr Sicherheit und Gesundheit im Unternehmen und nur jeder Fünfte bewertet die Situation im Unternehmen in Bezug auf Sicherheit und Gesundheit in seinem Betrieb überaus positiv. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage von Unfallkassen und Berufsgenossenschaften zum Auftakt ihrer neuen Präventionskampagne kommmitmensch. Rund die Hälfte der Befragten war eher unzufrieden mit den Informationen und Angeboten zu Sicherheit und Gesundheit. Vor allem von den Führungskräften wünschten sich die Beschäftigten mehr Aufmerksamkeit für das Thema. Die neue Kampagne kommmitmensch will deshalb sowohl Führungskräfte als auch Beschäftigte ins Boot holen, um zu zeigen: Sicherheit und Gesundheit sind wertvolle Ressourcen für Unternehmen und Beschäftigte. So lenkt die Kampagne den Blick darauf, welchen Stellenwert Sicherheit und Gesundheit in Betrieben und öffentlichen Einrichtungen genießen.

DGUV Pressemitteilung

Qualitätsmanagementsysteme schon jetzt umstellen
Neue ISO-Norm 9001:2015

Qualitätsmanagementsysteme schon jetzt umstellen

Qualitätsmanagementsysteme schon jetzt auf die neue ISONorm 9001:2015 umzu stellen lohnt sich. Mitte September 2018 endet die dreijährige Übergangsfrist zur Umstellung auf die neue ISO‑Norm. Unternehmen, die ihr Qualitätsmanagementsystem (QM) bis zum 14.09.2018 nicht an die geänderte Norm angepasst haben, verlieren ihr Zertifikat. Auch eine während der Übergangszeit erfolgte Rezertifizierung nach der vorherigen Version verliert dann ihre Gültigkeit. Zu den wesentlichen Änderungen der Norm zählt die gestärkte Verantwortung der Führungskräfte für die QM-Prozesse. Zudem muss das QM in die strategische Ausrichtung des Unternehmens eingebunden sein. Besonderer Vorteil: Die neue Norm bietet Unternehmen an vielen Stellen mehr Flexibilität bei der Umsetzung des QM-Systems als bisher. Führungskräfte beziehungsweise QM-Verantwortliche sollten daher die Chance nutzen, ihr Qualitätsmanagement schon vor Ablauf der Übergangsfrist anzupassen.

dguv.de

Bloße Gesundheitsgefährdung für Mitbestimmung des Betriebsrats ausreichend
Urteil

Bloße Gesundheitsgefährdung für Mitbestimmung des Betriebsrats ausreichend

Bloße Gesundheitsgefährdung ist für die Mitbestimmung des Betriebsrats ausreichend. Durch ein Grundsatzurteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) wurden die vorübergehend durch ein anderes BAG-Urteil beschränkten Rechte des Betriebsrats beim Gesundheitsschutz deutlich gestärkt. Seit Vorliegen des aktuellen Urteils (Aktenzeichen 1 ABR 25/15) ist es nicht mehr erforderlich, eine konkrete Gesundheitsgefahr im Betrieb nachzuweisen, um tätig zu werden. Die bloße Gefährdung reicht nunmehr aus. Für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ist das durchaus vorteilhaft: Für die Stärkung der Präventionskultur im Unternehmen ist die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter förderlich.

bundesarbeitsgericht.de