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Lüften in der Corona-Pandemie
Dazu, wie häufig in Büros gelüftet werden sollte, hat die Bundesregierung Empfehlungen ausgesprochen. © Adobe Stock/peterschreiber.media
Update Recht

Lüften in der Corona-Pandemie

Die Bundesregierung hat eine Empfehlung zum infektionsschutzgerechten Lüften beschlossen.

Datum: 02.12.2020

Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen – die sogenannte „AHA-Formel“ hat im Frühjahr und Sommer die Corona-Infektionsrate in Deutschland niedrig gehalten.

Nun kommt L wie Lüften dazu, damit Beschäftigte auch im Herbst und Winter bei der gemeinsamen Arbeit in Innenräumen gegen das Coronavirus gut geschützt sind. Die Empfehlung der Bundesregierung schafft mehr Klarheit über den Einfluss von Lüftungsanlagen auf die Infektionsprävention und sie bietet Orientierung bei der Auslegung raumlufttechnischer Anlagen (RLT) in Betriebsstätten. Für Betriebe ohne RLT gibt es Empfehlungen zum freien Lüften über Fenster und Türen. Demnach sollen Büros im Winter mindestens einmal pro Stunde für 3 Minuten (im Sommer 10 Minuten) stoßgelüftet werden, Besprechungsräume alle 20 Minuten. Dem Gesundheitsschutz ist während der Corona-Pandemie eindeutig Vorrang vor Heizkosten- und Ressourcenersparnis einzuräumen. Beschäftigte sollten sich auf das vermehrte Lüften durch entsprechend warme Kleidung einstellen.

Weiterführende Informationen

Die Empfehlung zum infektionsgerechten Lüften findet sich unter bmas.de

Mit der Publikation Fachbereich Aktuell (FBVW-502) „SARS-CoV-2: Empfehlungen zum Lüftungsverhalten an Innenraum­arbeitsplätzen“ erläutert die DGUV, wie die Virenlast in Innenräumen durch effizientes Lüften u. a. mit einer CO2-App reduziert werden kann. Die in der Fachbereich Aktuell FBVW-502 gegebenen Empfehlungen beziehen sich nur auf die Zeit während der SARS-CoV-2-Epidemie.

Veröffentlicht von: Redaktion