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Fahrtüchtigkeit im Blick
Über 30.000 alkoholbedingte Verkehrsunfälle registrierte die Polizei im Jahr 2020 in Deutschland. © picture alliance/Peter Kneffel

Verantwortlich führen : Fahrtüchtigkeit im Blick

Tausende Verkehrsunfälle geschehen aufgrund von Übermüdung, Alkohol oder anderer Drogen am Steuer. Ein Aktionstag am 5. Mai sensibilisiert für die Gefahren.

Wer alkoholisiert oder unter Einfluss illegaler Drogen fährt, gefährdet andere Verkehrsteilnehmende, sich selbst und auch seinen Führerschein. Dennoch setzen sich viele Menschen aufs Fahrrad, ins Auto oder in den Transporter, obwohl sie nicht fahrtüchtig sind. Ein Problem, auf das die Polizei in diesem Jahr aufmerksam machen möchte.

„Fahrtüchtigkeit im Blick“ lautet deshalb das Schwerpunktthema des bundesweiten Aktionstag am 5. Mai 2022 „sicher.mobil.leben.“, der von der Polizei bundesweit veranstaltet wird. Die Kampagne findet auf Social Media sowie in vielen Städten und Kommunen statt mit Informationsständen und anderen Aktionen. Das Bundesland Bayern lobt beispielsweise ein Gewinnspiel zum Thema aus.

Unfälle infolge von Müdigkeit, illegaler Drogen und Alkohol am Steuer

Ziel ist es, die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren, wie gefährlich mangelnde Fahrtüchtigkeit im Straßenverkehr ist. Neben Alkohol und illegalen Drogen wird auch das Fahren unter Einfluss von Medikamenten sowie Übermüdung thematisiert. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) fordert seit vielen Jahren ein Alkoholverbot am Steuer.

Die Zahlen zu Unfällen sprechen für sich

Aktionstag „sicher.mobil.leben.“ jährlich mit neuem Schwerpunktthema

Damit sich alle sicher im Straßenverkehr bewegen können, ist rücksichtsvolles, umsichtiges und eigenverantwortliches Handeln wichtig. Seit 2018 organisiert die Polizei mit wechselndem Schwerpunktthema die eintägige, bundesweite Verkehrssicherheitsaktion unter dem Motto sicher.mobil.leben. Langfristig soll so die Zahl von Verkehrsunfällen zu reduzieren.