Arbeitssicherheit : Beschäftigte gewinnen und binden: Mit Sicherheit und Gesundheit
Einkommen, Zusatzleistungen, Arbeitszeiten und Entwicklungschancen sind wichtige Rahmenbedingungen. Genauso bedeutend sind Teamkultur, Führungsstil, Respekt und Werte wie Nachhaltigkeit oder gesellschaftliche Verantwortung. Aber auch Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung zahlen auf die Attraktivität ein. Das zeigt eine Untersuchung der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga). Sie basiert auf Studienauswertungen und einer Beschäftigtenbefragung.
Demnach steigt die Attraktivität von Unternehmen, je breiter und systematischer die Angebote der Betrieblichen Gesundheitsförderung und des Arbeitsschutzes sind. Unternehmen, die das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden ernst nehmen, signalisieren damit, dass ihnen die Gesundheit der Beschäftigten wichtig ist. Dabei gilt: je breiter und systematischer das Angebot der Betrieblichen Gesundheitsförderung und des Arbeitsschutzes, desto höher die Arbeitgeberattraktivität
Führungskräfte haben großen Einfluss
Vorgesetzte tragen entscheidend dazu bei, dass die Qualität der Arbeitsschutzmaßnahmen hoch ausfällt. Sie informieren die Mitarbeitenden, binden sie ein und unterstützen sie. Außerdem können sie Rückmeldungen der Mitarbeitenden an die Leitung weitergeben. Das erleichtert es, Angebote weiterzuentwickeln und an die Bedürfnisse der Belegschaft anzupassen.
Um Gesundheit und Arbeitsschutz zu fördern und so die Attraktivität als Arbeitgebende zu steigern, sollten Unternehmen den Schwerpunkt auf strukturellen Verbesserungen legen. Beispielsweise in der Arbeitsorganisation oder den Abläufen lässt sich viel bewegen. Dies wirkt sich in der Regel stärker auf die Arbeitgeberattraktivität aus als verhaltensbezogene Angebote für Beschäftigte.
iga-Report 49
Beschäftigte gewinnen und binden als attraktive Arbeitgebende – alle Ergebnisse im iga-Report nachlesen.