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Mit Lärmschutz zu mehr Fachkräften
Gesunde Arbeitsbedingungen wirken auf Fachkräfte und Auszubildende attraktiv. Mit Lärmschutz beispielsweise können Arbeitgebende mehr Beschäftigte für sich gewinnen. © DGUV/Matthias Popp
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Mit Lärmschutz zu mehr Fachkräften

Am 27. April ist Tag gegen den Lärm. Unternehmen, die Lärmbelastung gezielt reduzieren, können sich als Arbeitgeber attraktiver machen.

Datum: 27.04.2022

Lärm kann sowohl das Gehör schädigen als auch Stress auslösen – bekannte Probleme in vielen Branchen. Einige von diesen sind zudem vom Fachkräftemangel betroffen. In lärmbelasteten Branchen können sich Unternehmen, die sich für den Lärmschutz einsetzen, als Arbeitgeber attraktiver aufstellen. Darauf deuten Ergebnisse einer Befragung des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) hin.

Lärm mindern, Fachkräfte gewinnen

Laut Professor Dietmar Reinert, IFA-Direktor und Koordinator im Risikoobservatorium, könne Lärm ein Indiz dafür sein, dass Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit vernachlässigt werden. „Aus meiner Sicht sind Arbeitsschutz und Fachkräftemangel eng miteinander verzahnt. Will heißen: Gesunde Arbeitsbedingungen und erfolgreiche Prävention können das Image einer Branche verbessern und machen sie so für Fachkräfte und Auszubildende attraktiv“, sagt Reinert.

Wer gezielt Lärm an Arbeitsplätzen reduziert, kann Beschäftigte demnach besser für sich gewinnen und an sich binden. Für öffentliche Arbeitgeber ein wichtiger Hebel, denn auch bei ihnen gibt es vielfach lärmbelastete Arbeitsplätze – etwa in Kitas, Schulen oder Großraumbüros.

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Veröffentlicht von: Redaktion