Arbeitssicherheit : Fortschritte beim Arbeitsschutz
Die Ergebnisse der Betriebs- und Beschäftigtenbefragung der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) zeigen, dass der Schutz von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit inzwischen sehr viel systematischer umgesetzt wird, also noch vor gut zehn Jahren.
Die Zahl der Unternehmen und Einrichtungen, die Arbeitsbedingungen beurteilen und eine Gefährdungsbeurteilung erstellen, steigt an. Waren es 2015 noch 52 Prozent, so lag der Wert 2023/24 bei 68 Prozent.
Ergebnisse der GDA-Befragung
Alle Ergebnisse der Betriebs- und Beschäftigtenbefragung auf der Website der GDA.
Rund zwei Drittel der Betriebe, die eine Gefährdungsbeurteilung erstellen, berücksichtigen dabei auch psychische Belastung wie Stress, Zeit- und Leistungsdruck. Die Sensibilisierung von Führungskräften für Arbeitsschutzthemen nimmt ebenfalls zu. 64 Prozent von ihnen gaben an, Schulungen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz bekommen zu haben. 2015 waren es lediglich 39 Prozent.
Dennoch bleibt Verbesserungspotenzial. Etwa bei der betriebsärztlichen Betreuung oder strukturierter Kommunikation zu Arbeitsschutzthemen. Auch berichtet noch immer jeder vierte Beschäftigte, dass Verstöße gegen arbeitsschutzrechtliche Vorgaben folgenlos blieben.