Homeoffice vs. Büro: So unterscheidet sich unser Bewegungsverhalten
Homeoffice gehört für viele längst zum Arbeitsalltag. Doch wie wirkt sich das Arbeiten von zu Hause auf unsere Bewegung aus? Eine Studie gibt Aufschluss.
Geschrieben von: Redaktion
Datum: 28.09.2026
Ob im Büro oder im Homeoffice gearbeitet wird, das handhaben Unternehmen und Einrichtungen immer flexibler. Doch wie wirkt sich der jeweilige Arbeitsort auf das Bewegungsverhalten aus? Eine Feldstudie, die vom Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) durchgeführt wurde, liefert überraschende Ergebnisse.
Untersucht wurde unter anderem, ob Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Homeoffice passiver sind, welche Rolle besonders lange Sitzzeiten in ihrem Bewegungsprofil einnehmen und wie Arbeit gesünder gestaltet werden kann.
Bewegung im Homeoffice: Mehr Sitzphasen als im Büro
Die Messungen zeigen, dass ununterbrochene Sitzphasen im Homeoffice häufiger und über längere Zeiträume auftreten. So verbrachten die Beschäftigten 46,2 Prozent ihrer Arbeitszeit im Homeoffice in langen Sitzintervallen von mindestens 30 Minuten Dauer, im Büro dagegen saßen lediglich 38,9 Prozent der Studienteilnehmenden so lange ununterbrochen am Schreibtisch.
Unabhängig vom Arbeitsort zeigte sich ein hoher Anteil sedentären Verhaltens, also Tätigkeiten im Sitzen oder Liegen mit niedrigem Kalorienverbrauch. Während der Arbeitszeit war diese geringe Aktivität im Vergleich zur gesamten täglichen Wachzeit etwas öfter zu beobachten.
Zur Auswertung der Studie in DGUV Forum: Analyse des Bewegungsverhaltens beim hybriden Arbeiten